Essen und Trinken, Gin + Tonic
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Gordon’s London Dry Gin mit Tonic in der Dose

Gordons London Dry Gin mit Tonic in der Dose

Gordon’s London Dry Gin mit Tonic in der Dose

Wenn ich Fertigmischgetränke in der Dose sehe, bleibe ich in der Regel nicht stehen 🙂 Der Gedanke an ein fertig gemischtes Getränk und dann auch noch in der Dose lässt mich erschaudern. So war es auch dieses Mal. Gordons London Dry Gin mit Tonic in der Dose erblickt, erschrocken, weitergelaufen, kurz überlegt, zurück gelaufen, Dose in die Hand genommen. Tja. Die Dose kostet „nur“ EURO 1,79 in einem bekannten Discounter in Deutschland. Kurz habe ich mit mir selber gekämpft und dann entschieden, der Dose eine Chance zu geben, auch aus reiner Neugierde meinerseits. Außerdem kann man ja nie wissen…

Nun ist der Gordons ein doch recht solider Gin aus dem Hause Tanqueray & Gordon und war, bis die ganzen Premium-Label so Mitte/Ende der 90er Jahr sozusagen auf dem Markt auftauchten, DER Gin schlechthin für Gin & Tonic oder in einem Mix mit Martini. Seit 2011 vermarktet nun Diageo Gordon’s Gin mit Schweppes Tonicwater als Fertigmischgetränk. Für dieses Produkt bin ich sicher nicht die Zielgruppe, aber ich habe doch in dem ein oder anderen Wagen einige der Dosen entdecken können. Es wurde auch noch ein anderes Fertigmischgetränk angeboten, das wohl auch auf großes Interesse gestoßen haben musste.

Bevor ich die Dose gekauft hatte, wurde das mit dem Tonicwater natürlich im Internet recherchiert 😉 Das Schweppes mag ich ganz gern, vor allem das Schweppes Dry Tonic.

Tasting

Daheim angekommen wanderte die Dose erst mal in den Kühlschrank und ich habe mir überlegt, wie ich den Gordon’s zusammen mit Schweppes wohl als einzelne Komponenten zu mir genommen hätte. Mit einer Scheibe Orange oder Zitronenschale natürlich, um den Geschmack des Gins zu unterstreichen.

Beim Öffnen der Dose stieg mir schon dieser metallische Geruch in die Nase, gepaart mit der Süsse einer Zitronenlimo. Wacholder hatte ich auf Anhieb nicht wahrgenommen.

Den gut gekühlten Inhalt habe ich einen Tumbler gegossen zusammen mit einer Orangenscheibe. Beim Tasting selber empfand ich den Gin & Tonic als sehr süss, im Abgang war das Wacholderaroma doch sehr stark. Das Mischverhältnis liegt bei 27% Gin zu 73% Tonicwater was ganz ordentlich ist.

Meine Empfehlung wäre es, den Gin & Tonic mit einer Zitronenscheibe oder Limettenzeste zu servieren, um dem Getränk diese Süße etwas zu nehmen. Auch viel Eis tut diesem Gin & Tonic gut!

Für mich alles in allem keine ganz so runde Sache, aber wie oben schon erwähnt, bin ich wohl auch nicht deren Zielgruppe. Meine Empfehlung wäre es, den Gin & Tonic in einer Glasflasche abzufüllen, das haben Fentimans und Bloom auch schon erfolgreich zusammen vermarktet.

Fazit

Habe durchaus schon Schlechteres getrunken, wird bei mir zwar nicht mehr in die Einkaufstasche wandern, aber kann man trinken (muss man aber nicht) 😉

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