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Flammkuchen

Flammkuchen

Flammkuchen nach italienischer Art

Flammkuchen mache ich ja eigentlich nicht so oft obwohl ich ihn unheimlich gerne esse. Knuspriger dünner Teig mit einem herzhaften Belag, lecker! Ehrlich gesagt habe ich nichts dagegen, wenn man den Flammkuchenteig auch mal fertig kauft. Das habe ich auch schon getan, nicht immer aus Zeitgründen, manchmal auch aus Bequemlichkeit. Letzten Sonntag musste ich allerdings selber ran, da ich keinen fertigen Teig zu Hause hatte und auch kein Ei, um einen Teig für eine Tarte vorzubereiten. Samstag Abend waren ich noch spontan in Überlingen am Bodensee und total überrascht, dass dort auf dem Landungsplatz ein italienischer Gourmet und Traditionsmarkt aufgebaut war. Zu kaufen gab es allerlei aus den verschiedensten Regionen Italiens, Wurst, Käse, Süßwaren, Öle und sogar Küchenartikel. Einfach herrlich! Sofort sind mir natürlich meine absoluten Lieblingszwiebeln ins Auge gestochen, diese wunderbar süßen, roten Zwiebeln aus Tropea in Kalabrien. Natürlich habe ich gleich 2 kg davon gekauft, man soll ja immer gut vorsorgen :). Am Stand von Sardinien durften dann noch 2 Fenchelsalami mit mir den Nachhauseweg antreten. Schon beim Kauf hatte ich die Idee, entweder eine Tarte oder einen Flammkuchen am Sonntag zu backen. Letztendlich wurde es ja der Flammkuchen, da ich ja keine Eier im Haus hatte, dafür Mehl, Mineralwasser, Öl und Salz :). Mehr braucht es nicht für einen Flammkuchenteig. Belegt wurde der Flammkuchen mit Schmand, roten Zwiebeln und Fenchelsalami.

Zutaten für den Teig

  • 300 GR Mehl
  • 125 ML Mineralwasser, Zimmertemperatur
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Salz

Zutaten für den Belag

  • 1 – 2 rote Zwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Becher Schmand
  • ca. 100 GR Salami, in feine Scheiben geschnitten
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sardellen (nach Geschmack)

So gehts

  1. Mehl in eine Schüssel sieben, Salz dazu. Langsam das Mineralwasser einlaufen lassen, zum Schluss das Öl dazu.
  2. Alles solange auf kleiner Stufe kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
  3. Das ganze dann für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.
  4. Ofen auf ca. 220° vorheizen.
  5. Danach rollt ihr den Teil auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so aus, dass er gut auf ein Backblech mit ca. 30 x 40 cm passt. Backpapier unterlegen.
  6. Flammkuchenteig mit dem Schmand bestreichen, leicht salzen und pfeffern
  7. Zwiebeln gleichmäßig verteilen
  8. Thymian und Rosmarin über den Flammkuchen streuen
  9. Bei 220° ca. 15 Minuten backen, der Rand sollte leicht braun geworden sein
  10. Tarte aus dem Ofen holen und die Salami darauf verteilen. Die Salami backe ich nie mit, da sie sonst zu trocken wird und an Geschmack verliert.

Wer Sardellen so liebt wie ich, kann jetzt noch 4-5 Filets in kleine Stückchen zerteilen und diese auf dem Flammkuchen verteilen. Das tolle an einem Flammkuchenteig ist ja, dass man ihn nach Lust und Laune belegen kann, auch die süße Variante mit Zucker, Zimt und Äpfeln ist ja sehr beliebt.

Gutes Gelingen!

 

 

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