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Karottenkuchen vegan und glutenfrei

Karottenkuchen_vegan_glutenfrei_Teller

Karottenkuchen habe ich zum ersten Mal in Australien im Gloria Jeans Coffeeshop gegessen. Gekannt hatte ich den Kuchen zwar vorher schon, angesprochen hatte er mich aber nie. Er sah irgendwie immer trocken aus. Es hatte mich schon etwas Überwindung gekostet den Kuchen zu probieren, zugegeben, denn irgendwie hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Der Kuchen im Coffeeshop sah allerdings ganz anders aus als der, den ich so kannte, viel saftiger. Der Karottenkuchen hatte mir sehr gut geschmeckt und das folgende Rezept stammt aus Australien. Er ist vegan und glutenfrei.

Die angegebenen Mengen reichen für eine kleine Backform, ohne Boden.

Zutaten

Füllung

  • 400 GR fein geraspelte Karotten oder Möhren
  • 100 ML Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 200 ML ungesüsste Mandelmilch
  • 1o0 GR brauner Zucker
  • 300 GR gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 100 GR gehackte Para- oder Walnüsse
  • 1 PACK. Backpulver oder Weinsteinpulver
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • Saft einer Zitrone
  • Zitronenabrieb
  • Mark eine Vanilleschote
  • 2-3 gehäufte EL Puderzucker

Frosting

  • 200 ML Kokossahne oder Frischkäse auf Sojabasis
  • 1 TL Bio-Lebensmittelfarbe orange (geht auch ohne)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 gehäufte TL Puderzucker (je nach Geschmack)

Zubereitung

Schritt 1

Ofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze)

In eine grosse Schüssel die geraspelten Karotten, den Zitronensaft, den Abrieb, das Öl und die Mandelmilch geben. Gut durchmischen und dann zur Seite stellen. In eine 2. Schüssel gebt ihr die restlichen Zutaten, mischt alles grob durch und gebt es dann in die grosse Schüssel. Ca. 2-3 Minuten mit dem Handrührgerät durchmischen. Das wars 🙂

Schritt 2

Ich lege die Backform immer mit Backpapier aus, auch den Rand, damit nicht kleben bleibt. Danach die ganze Masse einfüllen und ein paar mal dagegenklopfen, damit sich alles gleichmässig verteilt und sich keine Luftblasen bilden. Dann ab damit in den Ofen für ca. 60 Minuten. Sollte der Kuchen oben dunkel werden einfach mit Aufolie abdecken. Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und über nach abkühlen lassen.

Der Kuchen ist durch die Karotten und die Nüsse relativ schwer, aber das soll so sein 🙂

Schritt 3

Sobald der Kuchen abgekühlt hat könnt ihr das Frosting vorbereiten. Bei der Verwendung der Kokossahne diese einfach steif schlagen und den Puderzucker dazugeben. Die Lebensmittelfarbe habe ich mit vorsichtig mit dem Schneebesen untergemischt. Zum Schluss noch die Zitrone hinzugeben. Bei Verwendung eines Frischkäses auf Sojabasis kann alles gleich in einer kleinen Schüssel mit einem Schneebesen vermengt werden. Das fertige Frosting auf dem Kuchen verteilen und für ca. 1 Stunde mindestens in den Kühlschrank.

Gutes Gelingen!

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2 Kommentare

  1. nomnom – das sieht aber fein aus. Hier in der Schweiz gibts den Rüeblichueche fast überall und vorallem im Rüeblikanton. Ich glaub diesen Rüeblichueche muss ich mal selbst kochen – ist mal was anderes als das was man hier bekommt….

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